Welche Schriftart ist die richtige für deine Website und wie wird sie wahrgenommen?

Wenn wir Content erstellen, schreiben wir meistens. Sicher, es gibt auch viele, die Videos drehen. Die meisten schreiben allerdings. 

Bei unserer Website geht es aber nicht anders, als zu schreiben. 

Und jetzt komme ich zum Punkt: Die Typografie, oft auch Schriftart genannt, wird immer noch viel zu sehr unterschätzt.

Heute geht’s darum. Und der Disclaimer vorab: Ich arbeite nicht als Grafikdesignerin und habe von Typografie keine tiefgreifende Expertise. In meiner heutigen Folge geht’s um etwas, das mit unserer Wahrnehmung zu tun hat.


Elegant, praktisch oder doch wirksam, um wahrgenommen zu werden?

Bei der Schriftart auf deiner Website, da geht es nicht um Schönheit. Es geht um weitaus mehr. Um Haltung, um Lesbarkeit und um die kognitive Wahrnehmung.   

Was für dich schön ist, kann für andere eine Katastrophe sein. Beispielsweise, wenn es jemand mit einer Sehbehinderung ist. 

Selbst für Menschen, die keine Behinderung haben, ist nicht jeder Font geeignet. 

Es geht also um deine Zielgruppe. Wenn du Designer, Architekten oder Fotografen als Wunschkunden hast, sollte sie stylish und lesbar sein. Hast du Steuerberater oder Finanzmenschen als Zielgruppe, wähle eine Schriftart, die neutral ist. Sowohl für die Headline als auch für den Fliesstext. 

Das zum einen. 

Ein anderes Argument ist unsere kognitive Wahrnehmung. Ich weiss, dass es ein eher langweiliges Thema ist. Nur hilft es nichts. Sie ist da. Immer und überall und wir sollten uns auf sie einlassen, wenn wir eine wirksame Kommunikation anwenden wollen.

Welche Rolle spielt die Schriftart bei unserer Wahrnehmung?

Lass uns mal Tacheles reden: Sie spielt eine grosse Rolle und das können wir nicht einfach unter den Teppich kehren. 

Wenn die Headline auf deiner Website nicht lesbar ist oder sie nichtssagend ist, was macht unser Gehirn dann? Es stoppt und wendet seine Aufmerksamkeit anderem zu. 

Etwas, das flüssiger zu lesen ist. Was leicht ist. 

Ist es ein Font, wo die Buchstaben eng beieinander stehen, ist es kein Text, der easy zu lesen ist. Da sollten die Buchstaben auseinandergeschoben werden. Nicht zu viel, aber gerade so viel, dass er gut lesbar ist. 

Die goldene Regel bei den Schriftarten

Wird für die Headline eine offene und fliessende Serifen Schrift ausgewählt und für den Fliesstext eine Sans Schrift, dann ergibt es eine interessante Balance.

Serifen Fonts bringen Aufmerksamkeit, weil sie meistens etwas schnörkelig sind. Während Sans Fonts minimalistisch und neutral sind. Sie bieten für den Fliesstext genau das, was es braucht: Den Lesefluss!

Und die Headline sollte möglichst fett sein, damit es einen guten Kontrast gibt. Ist es nicht möglich, dann sollte die Schrift einen Tick größer sein als normal. Und die des Fliesstextes nicht zu fett, aber nicht zu fragil. Hier ist der Kontrast wieder wichtig. 


Wendest du meine Tipps an, gibt es ein weiteres Plus, dass die Texte deiner Website gelesen werden. 


See you next time. Whenever I’ve something to say …

Zitronige Grüsse aus Italien, Jutta 🍋


P.S. Wenn du meine Kolumne toll und wertvoll findest, dann empfehle sie gerne weiter. Ich freue mich, wenn sich Menschen dafür interessieren, was ich hier so loswerde.

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Das Wimmelbuch vs. die kognitive Wahrnehmung deiner Webpräsenz

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