Meine visuelle Hochsensibilität – Fluch, Gabe oder Superpower?

Kennst du das, wenn du denkst, dass diese eine Sache doch völlig normal ist und dann findest du heraus, dass es doch nicht so normal ist. Und es nur wenige Menschen haben. 

Also ist es eine Gabe? Ja. 

Ich habe die visuelle Hochsensibilität und das ist in meinem Fall nicht nur eine Gabe. Es ist in meinem Job auch mein USP (Unique Selling Point). 

Menschen wie mich nennen sie auch Visualisten

Aber okay. Erstmal step by step.


Was ist denn eine visuelle Hochsensibilität?

Also hat die KI mir folgendes ausgespuckt: “Unter visueller Hochsensibilität versteht man eine besonders intensive Wahrnehmung und Verarbeitung visueller Reize durch das Nervensystem.” 

Sie äußert sich in der Regel auf zwei verschiedene Weisen:


1. Visuelle Ausprägung der allgemeinen Hochsensibilität (HSP)

Als Teil des psychologischen Konzepts der Sensory Processing Sensitivity verarbeitet das Gehirn optische Eindrücke tiefer und detaillierter.

Merkmale: Extrem schnelle Wahrnehmung von Details, Nuancen, Farbveränderungen oder Stimmungen im Raum.

Herausforderungen: Schnelle visuelle Reizüberflutung (Overstimulation) durch grelles Licht, flackernde Bildschirme, Neonröhren, belebte Orte (wie Supermärkte) oder Unordnung.

2. Spezifische Lichtempfindlichkeit (z. B. Irlen-Syndrom)

Manchmal wird der Begriff gezielt für eine neuropsychologische Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Lichtfrequenzen genutzt. Das Auge ist anatomisch gesund, aber das Gehirn hat Mühe, bestimmte Wellenlängen des Lichts stressfrei zu verarbeiten.

Merkmale: Buchstaben „tanzen“ beim Lesen, schnelle Augenmüdigkeit, Kopfschmerzen oder Lichtempfindlichkeit bei Blendung. 

Als ich das gelesen habe, war ich erstmal einen Moment lang überrumpelt und musste es sacken lassen. 

Und haben das alle kreativen Menschen oder betrifft es auch die nicht so Kreativen?

Hochsensibilität ist keine medizinische Diagnose. Es ist eine Persönlichkeits- bzw. Wahrnehmungseigenschaft, die auf den Zahlen der wissenschaftlichen Erhebungen und Schätzungen basiert.

Die allgemeine Hochsensibilität haben weltweit 15 – 20 % (neuere Studien sprechen von bis zu 30 %). Das sind etwa 1,2 bis 1,6 Milliarden Menschen. Ein Großteil davon reagiert stark auf visuelle Reize und ist nicht geschlechtsspezifisch. 


So oft habe ich mich gewundert, wenn ich Websites oder Social Media Content gesehen habe. Dabei dachte ich immer, wie grottig schlecht das doch ist. so nach dem Motto: “Wie kann man als Web- oder Grafikdesigner das nicht sehen können?"


Fakt ist, dass nicht alle diese Art von Hochsensibilität haben und dafür ackern müssen. Also es lernen müssen. Es wird nicht jedem Menschen in die Wiege gelegt. 

Meine visuelle Hochsensibilität ist mein USP und das werde ich in meinem Job nutzen. 


Wusstest du, dass es diese Art von Hochsensibilität  gibt?


See you next time. Whenever I’ve something to say …

Zitronige Grüße aus Italien, Jutta 🍋

P.S. Wenn du meine Kolumne toll und wertvoll findest, dann empfehle sie gerne weiter. Ich freue mich, wenn sich Menschen dafür interessieren, was ich hier so loswerde.

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