Was, wenn Websites und Slideshows doch mehr sind, als wir ahnen?
Sag mal, hast du auch immer gedacht, dass Websites Websites sind und Slideshows auf LinkedIn oder Instagram ein paar Bildchen sind, die wir weiter schubsen?
Ja, habe ich auch lange gedacht. Bis ich mich dann mal intensiver damit auseinander gesetzt habe.
Websites und Slideshows sind mehr als Pixelschubserei
Den Gedanken hege ich schon eine ganze Weile. Nur wurde es mir so richtig klar, als ich mich immer mehr mit dem Thema den Linkedin Slideshows befasst habe.
Mir wurde klar, dass es nicht nur ein grafischer Aspekt ist, warum diese Slideshows so genial sind.
Da steckt eine Informationsarchitektur hinter!
Jedes Ding, was sich da zeigt, hat sein Warum. Angefangen mit der Caption oder dem inhaltlichen Aufbau der Slideshow.
Je mehr ich mich intensiv damit befasst habe, begann ich die Slideshows mit Websites zu vergleichen. Desto offensichtlicher wurde auch, dass eine Website nicht nur eine simple Website ist. Das ist eine digitale Architektur aus verschiedenen Komponenten.
Ein Beispiel:
Donnerstag gab es einen Kickoff, wo es um ein spezielles Website Projekt für eine Kundin ging (ja, ein Projekt). Eine Website besteht ja nicht nur aus Design.
Positionierung → Angebotserstellung → Branding → Fotografie → Texte → Design/Technik → Launch → Präsentation des Projekts ergo Kommunikation.
Alle diese Komponenten sind so miteinander verwebt, dass es nicht nur ein digitales Schaufenster ist. Es ist das Schaufenster für die Informationsarchitektur, die dahintersteckt.
Die LinkedIn Slideshow ist die Mikro Version dessen!
Es ist jetzt nicht so, dass du für dieses Content Format zig Freelancer wie bei der Website brauchst. Es ist nur nicht ein reiner Grafik-Aspekt. Es geht um den strategischen Aufbau des Inhalts.
Wie sieht die Caption aus?
Wie lang sollte sie sein?
Was kann bzw darf rein und was ist überflüssig?
Was bleibt an Text für die Folien?
Das sind die ersten Fragen, die du dir stellen solltest. Und nicht wie die Grafik aussieht. Genau deswegen ist es nicht nur Pixelschubserei.
Nicht umsonst hyped LinkedIn die Slideshow so. Tatsächlich haben die wenigsten das begriffen und unterschätzen meinen Workshop.
Warum? Weil sie sich damit nicht beschäftigen. Darum. Das ist nicht böse gemeint. Es fehlt den meisten einfach die Zeit es zu tun. Und da sie eine Mikro-Version einer Website ist, wird ihr so auch wenig Beachtung geschenkt.
Das ist auch der Grund, warum bei 90% der LinkedIn Slideshows noch Luft nach oben ist.
Willst du wissen, ob deine okay oder super ist? Schreib mir und ich schau sie mir an. Und du kannst gewiss sein, dass ich ehrlich sein werde.
See you next time. Whenever I’ve something to say …
Zitronige Grüße aus Italien, Jutta 🍋
P.S. Wenn du meine Kolumne toll und wertvoll findest, dann empfehle sie gerne weiter. Ich freue mich, wenn sich Menschen dafür interessieren, was ich hier so loswerde.